RegionalManagement

Berufskompetenzen und -perspektiven in der sächsisch-polnischen Grenzregion

Dabei werden die grenzübergreifende Zusammenarbeit von 3 sächsischen und 4 polnischen Schulen und Schülerreiseagenturen im Bereich des Kultur- und Tourismusmanagement und deren Zusammenarbeit mit regionalen Kultur- und Tourismusinstitutionen gefördert.

Im Zeitraum September 2016 – August 2019 finden Arbeitstreffen, Workshops, Studienfahrten und Treffen mit Fachleuten aus der Kultur- und Tourismusbranche statt, um eine Grundlage zum Erreichen der Hauptziele zu schaffen.
Diese sind die Entwicklung der Kompetenzen im Bereich Projekt-, Kultur- und Tourismusmanagement und die Entwicklung des Bewusstseins für kulturelles und touristisches Potenzial der sächsisch-polnischen Grenzregion.

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Kooperationsprogramm INTERREG Polen-Sachsen 2014-2020 sowie aus den Landesmitteln des Freistaates Sachsen finanziert.

 

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Veranstaltungen im Rahmen des Projekts

Workshop in Hoyerswerda

Vom 22. bis 23.03.2017 fand der 2. Workshop des INTERREG-Projekts in Hoyerswerda statt. Dabei waren wir, die Schülerfirma Pupils on Stage, Gastgeber.

Am Mittwoch begann das Treffen um 14.30 Uhr in der Kulturfabrik Hoyerswerda, die auch die Räumlichkeiten für den gesamten Workshop bereitstellte. Am Nachmittag stellte jede Schülerreiseagentur die Ergebnisse ihrer Hausaufgaben nach dem letzten Workshop vor. Dabei wurden die jeweiligen SWOT-Analysen und die touristischen Möglichkeiten der Regionen präsentiert. unterbrochen durch Pausen und eine exzellente Verpflegung durch das Cafe auszeit-Team konnte man mehr über die Heimatorte der jeweiligen Schülerreiseagenturen erfahren.

Am Abend stand der Besuch unseres Lessing-Gymnasiums auf dem Plan. Wir zeigten dabei unser Büro, was alle Besucher zu neidvollen Äußerungen animierte, und auch das Schulhaus. Darauf hatten sich Mitarbeiter unserer Firma speziell vorbereitet.

Den Abend verbrachten alle Schüler und Betreuer gemeinsam in der Kulturfabrik. Bei gemütlicher Stimmung wurden Gespräche geführt und man die lernte die anderen Schüler besser kennen.  Schnell wurden die Grenzen beseitigt und auch mit polnischen Schülern wurden Kontakte geknüpft. Live-Musik gab es von Jannik Lamprecht.

Gegen 22 Uhr steuerten alle Schüler ihre Übernachtung im Hoyerswerdaer Achat-Hotel an. Dort schliefen dann alle, erschöpft von dem Tag, ziemlich schnell ein.

Am nächsten Morgen gab es dann im Hotel Frühstück. Danach liefen wir wieder zu unserem Tagungsort in der Kulturfabrik Hoyerswerda und hörten im Rahmen des Workshops zur Erstellung touristischer Angebote  einen Vortrag unserer Referentin Sandra. Danach haben wir uns ins gemischten Gruppen zusammengefunden, um selbst kurze Vorträge zu gestalten. Zum Beispiel durften wir alle eine Filmanalyse zu einem kurzen Film vorstellen oder verschiedene Themen aus einem Text bearbeiten, wobei jede Gruppe andere Filme bzw. Texte erhielt. Die polnischen Schüler einer Gruppe hielten den Vortrag auf polnisch und die deutschen Schüler kurz danach auf deutsch.

Als besonderes Highlight des Tages zeigten wir unseren Gästen am Nachmittag noch das neu eröffnete ZCOM Zuse-Computer-Museum. Die Ausstellung begeisterte mit ihrer interaktiven Darstellung. Das Museum wird für uns Pupils sicher ein wichtiger Anlaufpunkt für zukünftige touristische Angebote für Jugendliche sein. Kurz darauf war der Tag beendet und die Schülerreiseagenturen aus Lauban, Boleslawiecz, Zary , Zgorzelec, Bischofswerda und Görlitz fuhren zurück in ihre Heimatstädte.

Wir waren gerne Gastgeber für unsere befreundeten SRAs.


Zweites Arbeitstreffen in St. Marienthal

Am Montag, den 16.01.2017 machten sich Tanja, Lena und Frau Bormann auf nach St. Marienthal zum Internationalen Begegnungszentrum.  Es war das zweite Arbeitstreffen der Schülerreiseagenturen im Rahmen des Interreg- Projektes der SBA RegionalManagment Berufskompetenzen und -perspektiven in der sächsisch-polnischen Grenzregion. Nachdem wir von der Projektleiterin der sächsischen Seite begrüßt wurden, stellten wir uns nochmals vor. Während wir Tee und Kaffee tranken, besprachen wir die Flyer der Schülerreiseagenturen. Nachdem wir mehr über die Nutzung von Medien für unsere Zwecke gelernt hatten, konnten wir uns beim Mittagessen stärken.

Danach starteten wir wieder fit in den zweiten Teil der Präsentation über die Zusammenarbeit mit den Medien. Dabei bekamen wir die Aufgabe, einen Zeitungsartikel zu schreiben, den wir danach mit Herrn Fryderyk Potoczek auswerteten. Am Ende seiner Präsentation gab er uns noch viele wertvolle Tipps, wie wir zum Beispiel auch geschäftliche E-Mails schreiben können und so noch besser mit anderen Organisationen unserer Region zusammenarbeiten können. Kurz bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, aßen wir noch ein paar Kekse. Danach begaben wir uns wieder auf den Weg. Leicht rutschend und zum Glück unversehrt kehrten wir nach Hause zurück.


Erster thematischer Workshop in Lubań

Am Mittwoch, den 9.11.2016 fuhren Louis, Thomas, Lena K., Tanja und Monique in Begleitung von Frau Große und Frau Bormann nach Lubań zum ersten Workshop Treffen des Interreg-Projektes der SBA RegionalManagement Berufskompetenzen und -perspektiven in der sächsisch- polnischen Grenzregion. Angekommen im Motel Łużycki in Lubań haben wir in unsere Zimmer eingecheckt und wurden dann während des Mittagessens von der Projektleiterin polnischer Seite begrüßt. Dabei sahen wir zum ersten Mal einen Großteil der anderen Projektteilnehmer. Im Anschluss fuhren wir zum Adam-Mickiewicz-Lyzeum in Lubań. Dort wurden wir von den Mitgliedern der Schülerfirma dieser Schule herzlich empfangen. Bei den Integrationsspielen unter der Leitung von Frau Aneta Ćwieluch lernten wir uns dann besser kennen. Zurück im Motel stärkten wir uns am Buffet, denn am Abend folgte eine Präsentationsveranstaltung, bei der sich jede Schülerfirma in Form von einer PowerPoint vorstellte. Dadurch konnten wir uns ein Bild vom Tätigkeitsfeld der anderen Firmen machen. Gegen 22:00 fielen wir dann erschöpft, aber mit vielen neuen Eindrücken, in unsere Betten. Nachdem wir ein ausgewogenes Frühstück zu uns genommen hatten, brachen wir erneut zum Adam-Mickiewicz-Lyzeum auf. Dort führte uns Herr Fryderyk Potoczek mit einer Präsentation in das Thema Public Relations und Öffentlichkeitsarbeit ein. Danach bekamen wir die Aufgabe, uns in gemischten Gruppen einen Überblick über die Sächsisch- Polnischen Grenzregion zu verschaffen. Wir erarbeiteten uns eine Übersicht nach dem SWOT-Prinzip (strengths, weaknesses, opportunities, threats). Nach der Auswertung unserer Ergebnisse führte Herr Fryderyk Potoczek seine Präsentation fort. Nach dem Arbeitstreffen fuhren wir wieder zum Motel, in dem das Mittagessen auf uns wartete. Vom Motel aus ging es dann noch einmal in die Stadt. Dort trafen wir uns mit dem Museumsdirektor Herrn Dr. Łukasz Tekiela, der uns das Regionalmuseum vorstellte. Wir konnten viel über die Geschichte Lubańs erfahren und bekamen im Anschluss die Möglichkeit, die Bastei zu besichtigen. Zu guter Letzt fuhren wir noch einmal zum Motel, in dem unser Gepäck und ein Nachtisch auf uns wartete. Mit vielen positiven Erfahrungen und wohl genährt ging es dann wieder zurück in unsere Heimat.


Erstes Arbeitstreffen der Schülerreiseagenturen in Görlitz

Am Freitag, den 23.09.2016 fuhren Tanja und Thomas in Begleitung von Frau Bormann und Frau Große nach Görlitz. Im Augustum-Annen-Gymnasium trafen sich Vertreter der Schülerreiseagenturen, um in das neue Projekt, RegionalManagement – Berufskompetenzen und -perspektiven in der sächsisch-polnischen Grenzregion, eingeführt zu werden. Dazu hielt Frau Korman einen Vortrag. Danach wurde ein interaktiver Stadtrundgang zu besonderen Orten von Görlitz durchgeführt. Der Tag endete in einem gemeinsamen Mittagessen.